Vor großen Herausforderungen sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) die heute vom europĂ€ischen Parlament bestĂ€tigte EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen.

„Jetzt muss es fĂŒr EU-Parlament und Kommission darum gehen, so schnell wie möglich in den Arbeitsmodus zu kommen. LĂ€ngere HandlungsunfĂ€higkeit können sich die Wirtschaft und insbesondere der Handel nicht leisten“, so HDE-PrĂ€sident Josef Sanktjohanser. Gefragt seien jetzt Maßnahmen zur StĂ€rkung offener MĂ€rkte und des freien Handels nach innen und nach außen. Der Handel brauche einen Binnenmarkt, der fĂŒr die Digitalisierung gerĂŒstet ist und eine Politik, die auf globale WettbewerbsfĂ€higkeit setzt. Sanktjohanser: „Digitalisierung und internationale Wettbewerber warten nicht, bis Europa sich neu sortiert hat.“

Eine der zentralen Aufgaben fĂŒr die neue EU-Kommission mĂŒsse zudem die Schaffung von Rahmenbedingungen fĂŒr einen fairen Wettbewerb sein. Sanktjohanser: „Wer Produkte auf unserem europĂ€ischen Markt verkauft, muss sich auch an unsere Regeln halten.“ In vielen FĂ€llen umgingen HĂ€ndler beispielsweise aus Fernost die hiesigen Produktsicherheits- oder Umweltschutzvorgaben und fĂŒhrten die Steuern nicht korrekt ab. Im Ergebnis fĂŒhre das zu Wettbewerbsverzerrungen, so dass die heimischen HĂ€ndler deutlich im Nachteil gegenĂŒber der Konkurrenz aus aller Welt seien.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen