Der Einzelhandel setzt sich weiter gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium f├╝r den Erhalt und ├Âkologischen Ausbau des etablierten und funktionierenden Wettbewerbs in der Kreislaufwirtschaft ein.

ÔÇ×Das klare Bekenntnis des Bundesumweltministeriums in diese Richtung in einem Bericht an den Umweltausschuss im Bundestag ist ein wichtiges SignalÔÇť, so HDE-Gesch├Ąftsf├╝hrer Kai Falk. Das Ministerium k├╝ndigt darin an, bis Mitte des Jahres einen Referentenentwurf vorzulegen, der neben einer Weiterentwicklung der privatwirtschaftlichen Produktverantwortung auch st├Ąrkere kommunale Mitbestimmungsm├Âglichkeiten vorsieht. Einen Beschluss des Bundesrats vom 29. Januar, in dem dieser mehrheitlich eine Rekommunalisierung der Sammlung aller Wertstoffe fordert, lehnt das Ministerium ab.

ÔÇ×Der Handel unterst├╝tzt diesen Weg von Anfang an. Wir wollen in Zukunft nicht nur Verantwortung f├╝r die hochwertige Entsorgung von Verpackungen, sondern auch f├╝r sogenannte stoffgleiche Waren ├╝bernehmenÔÇť, so Falk weiter. Dabei sollten die Kommunen als erster Ansprechpartner der B├╝rger aus Sicht des HDE weitgehende Mitbestimmungsm├Âglichkeiten erhalten. F├╝r die weitere Verbesserung des Recyclings in Deutschland treibt der HDE gemeinsam mit Partnern aus der Industrie den Aufbau einer beliehenen Zentralen Stelle voran, die im Rahmen dieses Gesetzes weitgehende Kontrollbefugnisse erhalten und damit f├╝r einen ordnungsgem├Ą├čen Wettbewerb sorgen soll. Die hierf├╝r zur Verf├╝gung gestellten Projektmittel wurden in den vergangenen Wochen deshalb nochmals verdoppelt, auf nunmehr 2,4 Millionen Euro.