Die Digitalisierung pr├Ągt den Einzelhandel in immer st├Ąrkerem Ma├če.

Das zeigt sich auch daran, dass 39 Prozent der im Rahmen einer Unternehmensbefragung der Kreditanstalt f├╝r Wiederaufbau (KfW) befragten Einzelhandelsunternehmen in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsma├čnahmen planen. Hauptgr├╝nde f├╝r die Durchf├╝hrung entsprechender Vorhaben im Einzelhandel sind die Anforderungen der Kunden, die digitale Produkte und Dienstleistungen fordern (41%) und die Reaktion auf den Wettbewerbsdruck am Markt (45%). Dabei finanzieren nur wenige Unternehmen ihre Digitalisierungsprojekte ├╝ber Kredite. So wollen lediglich zehn Prozent der Einzelhandelsunternehmen, die Kreditverhandlungen f├╝hren, damit Digitalisierungsvorhaben finanzieren. Ein Grund hierf├╝r d├╝rfte sein, dass Unternehmen bislang eher kleine Volumina f├╝r ihre Digitalisierungsprojekte ausgeben und die daf├╝r erforderlichen Mittel aus internen Quellen decken k├Ânnen. Mit zunehmender Gr├Â├če f├╝hren Unternehmen jedoch h├Ąufiger Kreditverhandlungen ├╝ber Digitalisierungsvorhaben.

Generell ist es f├╝r Unternehmen schwieriger, Kredite f├╝r Investitionen in die Digitalisierung als f├╝r andere Investitionen wie beispielsweise f├╝r Maschinen und Anlagen zu erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen den Kreditzugang als ÔÇ×schwierigÔÇť oder ÔÇ×sehr schwierigÔÇť bezeichnen, betr├Ągt bei Unternehmen, die f├╝r Digitalisierungsvorhaben nach einem Kredit suchen, 13,7 Prozent. Diese Wahrscheinlichkeit liegt somit gut zwei Drittel h├Âher als bei Krediten f├╝r andere Investitionen.

Alle Ergebnisse der KfW-Befragung unter https://bit.ly/2DsNvtY.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen