Der Strom fĂŒr Privathaushalte verteuert sich weiter. Mit Blick auf den heute verkĂŒndeten erneuten Anstieg der EEG-Umlage fordert der Handelsverband Deutschland (HDE), die Finanzierung der EEG-Umlage durch den CO2-Preis zu ersetzen.

„Die steigende EEG-Umlage wird den Handel zusĂ€tzlich mit ĂŒber 100 Millionen Euro belasten. Durch die erheblich gestiegenen Beschaffungspreise an der Börse werden wir wohl neue Höchstpreise erleben. Das senkt auch die Kaufkraft der Verbraucher“, so der HDE-Energieexperte Lars Reimann. Der deutsche Einzelhandel wird 2020 allein fĂŒr die Umlage rund
2,4 Milliarden Euro aufbringen. „Jetzt mĂŒssen dringend die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung genutzt werden, um die EEG-Umlage und weitere Strompreisbestandteile zu ersetzen.“ Die angekĂŒndigte Reduktion der EEG-Umlage um 0,25 Cent pro kWh fĂŒr 2021 reicht nicht aus, um den aktuellen Anstieg um 0,351 Cent pro KWh zu kompensieren.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen