Mit Blick auf den Digitalgipfel der Bundesregierung weist der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die auch im Einzelhandel große Rolle von Online-Plattformen hin.

„Die Plattformökonomie nimmt eine immer bedeutendere Funktion im Handel ein. Sie ist global getrieben, deshalb kann der notwendige regulatorische Rahmen fĂŒr einen fairen Wettbewerb nicht durch jeden einzelnen Nationalstaat allein gesetzt werden. Hier braucht es internationale Regeln“, so der stellvertretende HDE-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Stephan Tromp. Dabei mĂŒsse es darum gehen, zielgenau Marktverwerfungen zu verhindern oder zu beseitigen.

„Wir teilen die Position der EU-Kommissarin Margrethe Vestager, dass grundsĂ€tzlich keine neuen weitreichenden allgemeinen Regeln fĂŒr alle Plattformen nötig sind, da nicht-dominante Plattformen durch den Wettbewerb diszipliniert werden“, so Tromp weiter. Die Rolle und das Potenzial des wettbewerbswidrigen Verhaltens global marktbeherrschender Plattformen allerdings mĂŒsse analysiert werden. Daraus seien dann die richtigen rechtlichen Schlussfolgerungen auf Basis der gĂŒltigen Gesetze zu ziehen. GrundsĂ€tzlich solle bei allen weiteren Maßnahmen im Wettbewerbsrecht berĂŒcksichtigt werden, dass „Offline“ und “Online“ als ein Markt betrachtet werden mĂŒssen. Denn beides wachse immer stĂ€rker zusammen.
Ein aktuelles HDE-Positionspapier zum Thema finden Sie unter: bit.ly/2qQhFkV

 

 

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