Mit Blick auf die aktuelle Pandemie-Lage und die Einschr√§nkungen des √∂ffentlichen Lebens sehen sich nach einer aktuellen HDE-Trendumfrage unter mehr als 500 Unternehmen knapp 60 Prozent der befragten Innenstadth√§ndler in Existenzn√∂ten. Sinkende Ums√§tze und geringe Kundenzahlen bringen immer mehr H√§ndler in finanzielle Schieflage. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erneuert deshalb seine Forderungen nach Not- und √úberbr√ľckungshilfen f√ľr die Einzelh√§ndler.

Die Ums√§tze im innerst√§dtischen Einzelhandel verharren auch in der zweiten Novemberwoche auf einem Niveau weit unter den Vorjahreswerten. Nach der aktuellen HDE-Umfrage verzeichnen die H√§ndler in den Stadtzentren im Vorjahresvergleich durchschnittlich einen Umsatzr√ľckgang von mehr als einem Drittel. Bei den Kundenfrequenzen liegen die Werte im Schnitt um 43 Prozent unter denen von 2019. ‚ÄěDer Lockdown light sorgt daf√ľr, dass die H√§ndler in den Innenst√§dten in vielen F√§llen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten k√∂nnen. Trotz ge√∂ffneter Ladent√ľren geraten hier viele Existenzen in Gefahr, das sind schlechte Nachrichten auch f√ľr unsere Innenst√§dte‚Äú, so HDE-Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Stefan Genth.

Der HDE nimmt diese Zahlen zum Anlass kurz vor der heutigen Runde der Bundeskanzlerin mit den Ministerpr√§sidenten/Innen erneut die √Ėffnung der Nothilfen der Bundesregierung f√ľr den Einzelhandel und Anpassungen bei der √úberbr√ľckungshilfe zu fordern. ‚ÄěDie Politik hat versprochen, die Unternehmen mit den Folgen der Pandemie nicht allein zu lassen. Jetzt gilt es, dieses Versprechen auch f√ľr den innerst√§dtischen Einzelhandel einzul√∂sen. Ansonsten bluten unsere Stadtzentren aus und ver√∂den dauerhaft‚Äú, so Genth weiter. Gefragt seien jetzt rasche und entschlossene Hilfen.

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen