Anlässlich der im ägyptischen Scharm el Scheich stattfindenden Weltklimakonferenz COP27 betont der Handelsverband Deutschland (HDE) das große Engagement des Einzelhandels für den Klimaschutz und die Bedeutung wirksamer politischer Maßnahmen für die Bewältigung der aktuellen Energiekrise.

„Der Einzelhandel bekommt die Auswirkungen der Energiekrise seit Monaten zu spüren. Für viele Handelsunternehmen sind die hohen Energiekosten existenzbedrohend“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Politik habe die Weichen mit Entlastungspaketen und Strom- sowie Gaspreisbremse richtig gestellt. Jetzt sei vor allem rasches Handeln gefragt, denn die Zeit laufe davon. Viele Händlerinnen und Händler könnten die hohen Gas- und Strompreise nicht alleine bewältigen. Die Energiekrise folge auf für den Einzelhandel besonders herausfordernde Monate mit pandemiebedingten Geschäftsschließungen und Einschränkungen. „Neben den kurzfristigen Unterstützungsleistungen geht es jetzt auch um langfristige Lösungen für die aktuelle Energiekrise“, so Genth.

Der Handel tut seinen Teil dabei bereits seit Jahren im Rahmen der Klimaschutzoffensive des Handels. Mit dem umfassenden Informations- und Unterstützungsangebot der Klimaschutzoffensive können sich Handelsunternehmen über Energieeinsparungen informieren und diese schnell realisieren, von der Umstellung auf LED-Beleuchtung im Laden über E-Ladesäulen auf Parkplätzen bis hin zu Solaranlagen auf dem Dach. „Der Einzelhandel ist längst Teil des Energiesystems, produziert und speichert etwa grünen Strom. Viele Handelsunternehmen setzen sich zudem das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität“, so Genth weiter. Die Klimaschutzoffensive leiste hier gemeinsam mit den Händlerinnen und Händlern einen wertvollen Beitrag. „Auch in Zukunft wird sich der Einzelhandel für den Klimaschutz und die nachhaltige Absenkung der Emissionen einsetzen“, betont Genth.

Weitere Informationen zur Klimaschutzoffensive: https://www.hde-klimaschutzoffensive.de

via Handelsverband Deutschland (HDE) – Aktuelle Meldungen